Jahreshauptversammlung 06.01.2026
Bei den Vorsitzenden der Krieger- und Soldatenkameradschaft Hitzhofen-Oberzell bleibt nach der Neuwahl fast alles beim Alten: Richard Wild wurde von der Versammlung wieder zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter bleibt wie bisher Franz-Josef Beringer, als Kassier fungiert weiter Max Beck und als Schriftführer Christoph Schneider. Neue Beisitzer sind künftig Lukas Knöferle, Alexander Graf, Nicolas Ganser und Johannes Speth. Als Fähnrich stellte sich Peter Wagner zur Verfügung, der von Manfred Reidinger vertreten wird. Hans Pfäffl und Josef Templer unterstützen als Fahnenbegleiter. Die Kassenführung wird von Christian Kreutz und Hans Pfäffl geprüft. Das wichtige Amt des Böllerschützen führt Manfred Wendrich aus
Der Verein hat im vergangenen Jahr wieder viel bewegt, wie der Vorsitzende Richard Wild den zahlreich anwesenden Mitgliedern berichtete. Wild ließ das vergangene Vereinsjahr Revue passieren, in dem neben der traditionellen Sonnwendfeier mit der Feuerwehr, dem Ball der Vereine und dem Adventsmarkt auch wieder Festbesuche stattfanden. Bei der Kreiskriegerwallfahrt in Möckenlohe war der Verein ebenfalls vertreten. Erstmalig führte der Verein den Spendenmarsch 15K3 rund um den Reisberg durch. Es handelt sich dabei um einen bundesweiten Gedenkmarsch für gefallene Kameraden. Dabei beteiligten sich 16 Kameraden, wodurch eine Spende von 160 Euro zusammenkam. Den Spendenmarsch wird es 2026 erneut geben. Bei einem Kameradschaftsabend gab es einen Vortrag über die Kreisverbindungskommandos der Heimatschutzkompanien.
Am Tag der Deutschen Einheit führte ein Ausflug mit 13 Personen nach Mödlareuth, dem durch Bayern und Thüringen geteilten kleinen Dorf, das jahrzehntelang auch “Little Berlin” genannt wurde. Wild bedauerte, dass zur Gedenkveranstaltung am Kriegerdankmal zum Volkstrauertag immer weniger Bürger teilnehmen. Auch für die zentrale Gedenkfeier der Kreiskriegervereinigung Eichstätt-Land in Zell an der Speck sollte man als größter Verein in der Vereinigung künftig wieder mit einer größeren Abordnung teilnehmen, wünscht sich Wild.
Der Verein hat derzeit 204 Mitglieder. Die Neuzugänge bestätigen, dass viele doch die Erinnerung und das Andenken bewahren wollen. Von fünf Kameraden musste Abschied genommen werden. Der Vorsitzende Wild nahm zusammen mit Bürgermeister Roland Sammüller zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitglieder vor. Für 60 Jahre wurde Leonhard Sandner geehrt, für 40 Jahre Manfred Reidinger, Hubert Regler, Alfred Mandlinger, Karl Knöferle, Konrad Jörg, Alois Haberl und Reinhard Dirr. Auf 30 Jahre können Christina Nuber, Hermine Bauer, Michael Hirsch, Franz Butz und Jean-Claude Kreutz stolz sein, auf 25 Jahre Johann Walter, Michael Meyer, Johann Stampfer, Anton Strobl, Franz-Josef Grabler und Andreas Bauer. Einige Mitglieder konnten krankheitsbedingt die Ehrung nicht persönlich entgegennehmen.
Zum Abschluss der Versammlung erzählte Josef Heieis aus Rupertsbuch den Mitgliedern im Vortrag über seinen Jakobsweg von zu Hause bis Santaigo de Compostella. Er war in 80 Tagen 2800 Kilometer zu Fuß unterwegs, zum Bodensee über die Schweiz und Frankreich nach Spanien.


